6. Dezember: Viva Quito!!

 

 

 

 

 

 

 

Que viva Quito!! Der 6. Dezember ist das grosse Fest von Quito! Jedes Jahr schmückt sich die Stadt mit Fahnen ( letztes Jahr auch mit Rosen).   

 Den Namen „Quito“ hatten die Spanier bereits mit ihrem ersten Anlegen an der ecuadorianischen Küste im Jahre 1527 gehört.das magische Wort wurde für sie bald zur fixen wahnvorstellung von Gold in Hülle und Fülle.

Dies erklärt auch das   übereilte Eintreffen des Capitan Sebastian de Benalcazar, der zum ersten Mal am 10. Juni 1534 in die abgebrannte Stadt kam. Seine Enttäuschung war gross, als er nicht ein Brösmeli Gold zwischen den rauchenden Trümmern vorfand.  Diego  de Almagro,  der Benalcazar   zuvorkommen wollte, erreichte Quito einen  Monat später, am 6. Juli 1534. Nach einigen Scharmützeln mit den  Indios  kehrten beide nach Riobamba zurück, um sich gemeinsam gegen Pedro de Alvarado zu stellen, der sich ebenfalls an den Schätzen bereichen wollte. Kurz darauf wurde schliesslich in Riobamba die erste offizielle Stadtgründung von Quito vorgenommen.

Am 6. Dezember 1534 wurde dann  knapp 200km  nördlich  davon das eigentliche San Francisco de Quito von einem resignierten Benalacazar wieder gegründet, “ im Namen Gottes und Don Carlos, des ewig erhabenen Kaisers und König von Kastilien und Leon“ .

 

 

 

 

 

 

Die Ecuadorianer sind begeisterte Theaterzuschauer. Hier am Plaza Grande, beim Regierungsgebäude werden an solchen Tagen hunderte von Leuten unterhalten. Auch Strassenmusikanten sind zu finden.

Das typische Essen sind Empanadas de Morocho. ( Maisempanadas) Und Papas de Locro. Eine feine Kartoffelsuppe mit Käse und Avocado.

Viele Aktivitäten laufen aber schon am Wochenende, das dem 6. Dezember vorausgeht. Stierkämpfe waren eigentlich die Tradition in Quito.Waren…denn seit diesem Jahr sind sie verboten, da die Toros beim Kampf getötet wurden. Und da Tierschützer sich aktiv machten, gehört dies nun zur  Vergangenheit.

   

 

 

 

 

 

                                                Alte Kirchen aus der Kolonialzeit                                                                                                                               Blick auf Quitos Panecillo mit der Marienstatue